Foto zum Inhalt der Oper "Das Rheingold" Foto zum Inhalt der Oper "Das Rheingold" Bild: Deutsche Oper Berlin © Bettina Stöß (von 2017)

Der Vorabend des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen" von Richard Wagner heißt "Das Rheingold". Wir schildern hier Inhalt und Handlung der Oper vor. Die vorgestellten Personen spielen auch in den anderen drei Opern vom "Ring" eine große Rolle. 

Ein schimmerndes Edelmetall in der Tiefe eines geheimnisvollen Flusses: "Das Rheingold" 

Das Rheingold - Inhalt und Handlung der Oper

Komponist

Richard Wagner

Libretto

Richard Wagner

Uraufführung am 22. September 1869 im Nationaltheater München

Hauptfiguren

Die Rheintöchter 

  • Woglinde (Sopran)
  • Wellgunde (Mezzosopran)
  • Floßhilde (Alt)

Götter 

  • Wotan (Bariton)
  • Donner (Bariton)
  • Froh (Tenor)
  • Loge (Tenor)

Göttinnen

  • Fricka (Mezzosopran)
  • Freia (Sopran)
  • Erda (Alt)

Nibelungen

  • Alberich (Bariton)
  • Mime (Tenor)

Riesen

  • Fasolt (Bass)
  • Fafner (Bass)

Nebenfiguren (stumme Rollen)

Weitere Niebelungen

In der Oper "Das Rheingold" gibt es keinen Chor. 

Ort und Zeit

Im und um den Rhein zu einer mythischen Vorzeit

Die Oper dauert etwa zweieinhalb Stunden und wird fast immer ohne Pause gespielt. 

Gliederung
4 Szenen in durchkomponierter Form

Das Rheingold. Handlung. In mythischer Vorzeit in den Tiefen des Rheins bewachen die drei Rheintöchter das Rheingold, einen Schatz von unermesslichem Wert. Der Zwerg Alberich ist geblendet vom Anblick des Goldes. Die Rheintöchter verkünden, dass derjenige, der den Schatz an sich bringt, die Weltherrschaft erringt, er zuvor aber der Liebe entsagen muss. Frustriert von seinen erfolglosen Versuchen, eine der Rheintöchter für sich zu gewinnen, verflucht Alberich die Liebe und stiehlt das Gold. Unterdessen muss Wotan, der Herrscher der Götter, sich Vorwürfe von seiner Frau Fricka machen lassen: Er hat den Riesen Fasolt und Fafner als Belohnung für den Bau einer Götterburg Freia, ihre gemeinsame Tochter und Göttin der Jugend, versprochen. Als die Riesen ihren Lohn einfordern, schlägt Loge, der trickreiche Gott des Feuers, eine andere „Bezahlung“ vor: den Ring, den Alberich aus dem Rheingold geschmiedet, und die anderen Reichtümer, die er mittlerweile angehäuft hat. Die Riesen sind mit diesem Angebot natürlich einverstanden, und Wotan und Loge eilen nach Nibelheim, ins unterirdische Reich der Niebelungen. Hier treffen sie auf Alberichs Bruder Mime, der einen magischen Tarnhelm geschmiedet hat, dessen Träger jede beliebige Gestalt annehmen kann. Mime berichtet Wotan und Loge, wie Alberich das Volk der Nibelungen unterjocht und gezwungen hat, für ihn zu arbeiten.

Alberich erscheint und verspottet, gestärkt von seinem Ring, die Götter. Loge verlangt eine Demonstration der Möglichkeiten des Tarnhelms, und Alberich verwandelt sich zunächst in einen Drachen und dann in eine Kröte, welche die Götter einfangen können. Sie fesseln Alberich und schleppen ihn an die Erdoberfläche, wo der Zwerg den Goldschatz der Nibelungen herbeischaffen lassen muss. Wotan reißt ihm auch den Ring vom Finger. Völlig außer sich verflucht Alberich den Ring: Endlose Qual und Tod sollen das Schicksal aller sein, die den Ring besitzen. Die Riesen kehren zurück und erklären sich bereit, das Gold zu nehmen, wenn es Freias Körper vollständig von ihren Blicken zu verbergen vermag. Um diese Herausforderung zu meistern, müssen die Götter sogar den Tarnhelm opfern, den Ring allerdings will Wotan nicht hergeben. Daraufhin erscheint die Erdgöttin Erda und warnt ihn, dass der Besitz des Rings das Ende der Götter herbeiführen werde. Widerwillig übergibt Wotan den Ring an die Riesen, und Alberichs Fluch fordert sogleich sein erstes Opfer: Fafner erschlägt seinen Bruder Fasolt im Streit um den Schatz. Von weitem ertönen die Stimmen der Rheintöchter, die den Verlust ihres Schatzes beklagen; die Götter beziehen indes ihre neue Burg, die von Wotan den Namen Walhall erhält.

Gelesen 782 mal Letzte Änderung am Dienstag, 21 April 2020 11:04

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