Rigoletto: Inhalt der Oper von Verdi Empfehlung

geschrieben von  Donnerstag, 19 April 2018 16:09
Rigoletto als glitzernder Narr (Sänger: Andrzej Dobber) Rigoletto als glitzernder Narr (Sänger: Andrzej Dobber) Foto © Bettina Stöß via Deutsche Oper Berlin mit frdl. Genehmigung

Ausführlich wird hier die Handlung der Oper "Rigoletto" geschildert... 

Rigoletto: Inhalt der Oper von Giuseppe Verdi

Komponist: Giuseppe Verdi

Libretto: Francesco Maria Piave

Uraufführung
11. März 1851 im Teatro La Fenice in Venedig

Hauptfiguren der Oper Rigoletto

  • Der Herzog von Mantua (Tenor)
  • Rigoletto, sein Hofnarr (Bariton)
  • Gilda, dessen Tochter (Sopran)
  • Giovanna, Gildas Gesellschafterin (Alt)
  • Graf von Monterone (Bariton)
  • Graf Ceprano (Bariton)
  • Gräfin Ceprano (Sopran)
  • Marullo, ein Kavalier (Bariton)
  • Borsa, ein Höfling (Tenor)
  • Sparafucile, ein Bandit (Bass)
  • Maddalena, dessen Schwester (Mezzosopran)

Chor: Höflinge

Ort und Zeit
Grafschaft Mantua im 16. Jahrhundert

Gliederung
3 Akte in durchkomponierter Form

Handlung der Oper Rigoletto, 1. Akt

Der Herzog von Mantua prahlt während einer Party mit seinem Glück bei Frauen. Er flirtet ausgiebig mit der Gräfin Ceprano. Sein Spaßmacher, der bucklige Hofnarr Rigoletto, verspottet unterdessen ihren eifersüchtigen Ehemann Graf Ceprano.

Marullo und die übrigen Höflinge amüsieren sich über den neuesten Klatsch und Tratsch. Es heißt, Rigoletto würde in seiner Unterkunft eine junge Geliebte verstecken. Rigoletto hat davon nichts bemerkt und macht sich weiter über Ceprano lustig, der aber mit den Höflingen beschließt, Rigoletto einen Denkzettel zu verpassen.

Der Graf von Monterone drängt sich durch die Feiergesellschaft und beschuldigt den Herzog, seine Tochter verführt und entehrt zu haben. Rigoletto macht sich auch über ihn lustig. Als Monterone aufgrund seines ausfallenden Verhaltens festgenommen wird, verflucht er den Herzog und Rigoletto gleich mit.

Rigoletto lässt Monterones Fluch keine Ruhe. Vor seiner Wohnung trifft er auf Sparafucile, einen Auftragsmörder, der ihm seine Dienste anbietet. Rigoletto kommt der Gedanke, dass seine eigene Zunge ebenso scharf ist wie das Messer eines Mörders!

Er geht nach Hause zu seiner Tochter Gilda, die er liebevoll begrüßt. Er sorgt sich um die Sicherheit des Mädchens, sie ist auch alles, was er hat. Er bittet Gildas Gesellschafterin Giovanna, niemanden in die Wohnung zu lassen.

Als Rigoletto geht, kommt der Herzog. Er besticht Giovanna mit Geld, die ihn daraufhin zu Gilda lässt. Er schwärmt für sie und sie kennen sich aus der Kirche. Er schwört dem unschuldigen Mädchen seine Liebe und behauptet, er sei ein armer Student namens Gualtier Maldé. Nachdem er gegangen ist, sinnt Gilda über diese neue Liebe nach.

Die Leute des Herzogs versammeln sich in der Nähe von Rigolettos Wohnung, um dessen angebliche „Geliebte“ zu entführen. Rigoletto kommt zwar überraschend dazu, die Männer machen ihm aber vor, sie wollten die Gräfin Ceprano entführen und überreden ihn, dabei mitzumachen. Die Täuschung gelingt und sie können Gilda wegbringen. Als Rigoletto begreift, dass seine Tochter entführt worden ist, fällt ihm Monterones Fluch wieder ein und er bricht zusammen.

 

2. Akt der Oper Rigoletto (Handlung) 

Als der Herzog in seinem Palast eintrifft, ist er beunruhigt darüber, dass er Gilda kurz nach seinem ersten Besuch nicht mehr in ihrer Wohnung finden konnte. Da erscheinen seine Männer und erzählen, dass sie ein Mädchen aus Rigolettos Wohnung entführt und ins Schlafzimmer des Herzogs gebracht haben. Er eilt zu ihr, es muss Gilda sein.

Rigoletto kommt auch, er sucht nach Gilda. Die anderen Männer sind überrascht, als sie hören, dass das Mädchen seine Tochter und nicht seine Geliebte ist. Aber sie lassen Rigoletto nicht ins Schlafzimmer des Herzogs. Wütend beschimpft Rigoletto sie für ihre Herzlosigkeit, dann fleht er um ihr Mitleid.

Gilda kommt aus dem Zimmer des Herzogs. Sie erzählt ihrem Vater von den Liebesschwüren des Herzogs, von ihrer Entführung und dem Drängen des Herzogs, als er mit ihr allein im Schlafzimmer war.

Monterone wird hereingeführt und von den Männern des Herzogs umgebracht. Rigoletto schwört, sich und Monterone zu rächen, während Gilda ihn bittet, dem Herzog zu verzeihen.

 

Handlung der Oper Rigoletto, 3. Akt

Rigoletto bringt Gilda zu einer schäbigen Schenke am Stadtrand, über der Sparafucile und dessen Schwester Maddalena wohnen. Der Herzog kommt. Gilda und Rigoletto beobachten durch ein Fenster, wie er sich mit Maddalena amüsiert. Gilda ist am Boden zerstört und Rigoletto befiehlt ihr, sich als Mann zu verkleiden und die Stadt zu verlassen.

Nachdem sie gegangen ist, bezahlt er Rigoletto den Auftragsmörder Sparafucile für die Ermordung des Herzogs.

Gilda kommt noch einmal zurück und belauscht, wie Maddalena ihren Bruder Sparafucile bittet, den Herzog zu verschonen und an seiner Stelle Rigoletto zu ermorden. Davon will Sparafucile zwar nichts hören, aber er ist bereit, den nächsten Mann zu töten, die die Schenke betritt, um Rigoletto überhaupt eine Leiche präsentieren zu können.

Gilda beschließt, sich für den Herzog zu opfern. Ihr Plan gelingt, und Sparafucile und Maddalena legen ihren als Leiche verkleideten Körper in einen Sack.

Als Rigoletto zurückkommt, meint er, die Leiche des Herzogs vor sich zu haben. Er ist erleichtert, dass seine Rache gelungen ist. Kurz darauf hört er in der Schenke den Herzog singen. Rigoletto begreift, dass er hintergangen wurde.

Er öffnet den Leichensack und hält seine sterbende Gilda im Arm. Mit ihren letzten Atemzügen bittet Gilda ihren Vater um Vergebung. Als sie stirbt, hat sich Monterones Fluch, den er über Rigoletto brachte, doch noch erfüllt.

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Gelesen 7010 mal Letzte Änderung am Dienstag, 22 Mai 2018 16:21

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