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Die Zauberflöte von Mozart: Handlung und Inhalt Empfehlung

  Mittwoch, 23 November 2011 18:30
"Oh, zittre nicht, mein lieber Sohn!" - Die Königin der Nacht schwebt durch die Luft... "Oh, zittre nicht, mein lieber Sohn!" - Die Königin der Nacht schwebt durch die Luft... Seefestspiele Berlin 2011. Foto © opernfan.de/AH

Ausführlich wird hier die Handlung des heiter-ernsten Märchens mit der sehr berühmten Musik geschildert. Der Inhalt der Oper ist eine leicht verschleierte Metapher für den Männerbund der Freimaurer, wodurch das Werk oft schwer verständlich wirkt.

 

Vögel, Mond und eine Königin: Die Zauberflöte

Originaltitel: Die Zauberflöte.
Deutsche Oper in zwei Aufzügen.

Komponist

Wolfgang Amadeus Mozart

Dichtung

Emanuel Schikaneder.

Auf Englisch heißt die Oper The Magic Flute, auf Italienisch Il flauto magico
Uraufführung am 30. September 1791 in Wien.

Hauptfiguren

  • Sarastro (Bass)
  • Tamino (Tenor)
  • Sprecher (Bariton oder Bass)
  • Die Königin der Nacht (Dramatischer Koloratursopran)
  • Pamina, ihre Tochter (Sopran)
  • Die drei Damen der Königin der Nacht (2 Soprane, 1 Mezzosopran)
  • 3 Knaben
  • Papageno (Bariton)
  • Ein altes Weib / Papagena (Soubrette)
  • Monostatos, ein Mohr (Spieltenor)

Kleinere Partien

  • 3 Priester , 2 geharnischte Männer, Sklaven

Chor

Priester. Sklaven. Gefolge.

Ort und Zeit

Ägypten, in einer märchenhaften Zeit

Die Oper dauert etwa zweieinhalb Stunden (ohne Pause)

Gliederung

Ouvertüre und 21 Musiknummern, die durch gesprochene Dialoge miteinander verbunden werden.

Die Zauberflöte von Mozart: Handlung und Inhalt 

1. Akt

Die Mozartoper "Die Zauberflöte" spielt im alten Ägypten. Drei Damen retten den Prinz Tamino vor einer Schlange. Sie sind Mitarbeiterinnen der Königin der Nacht und von seiner Schönheit sehr angetan. Nach einer Weile wacht Tamino wieder auf und auf eine lustige Art nähert sich ein junger Mann im Federkostüm. Es ist Papagno, der Vogelfänger. Schnell behauptet er, die Schlange getötet zu haben. Die drei Damen stellen das richtig und erzählen dem Prinz von Pamino, der entführten Tochter der Königin der Nacht. Er verliebt sich sofort in das Bild und die Königin der Nacht, mit großem Tamtam erschienen, verspricht ihm die Tochter als Braut, falls er sie befreit. Dafür bekommt er von ihr eine goldene Zauberflöte, die Wunder bewirken kann. Papageno soll ihm helfen und erhält von der Königin der Nacht ein silbernes Glockenspiel. Die beiden jungen Männer machen sich auf den Weg, um Pamina aus dem Händen des bösen Priesters Sarastro zu befreien.

Der Palast Sarastros wird von dem Farbigen Monostatos bewacht. Er bedrängt Pamina, aber die beiden Retter kommen. Papageno schlägt den Mohr in die Flucht und verspricht Pamina die Rettung. Sie träumen von Liebe. Tamino plant, gegen Sarastro zu kämpfen und stimmt wohlgelaunt die Zauperflöte an. Er merkt, dass ihre Melodien sogar wilde Tiere zähmen kann.

Monostatos schafft es, Papageno und Pamina gefangen zu nehmen und bringt sie zu dem bösen Priester Sarastro. Pamina gibt zu, dass sie fliehen wollte, erklärt aber, dass sie vor dem zudringlichen Mohr abhauen wollte. Sarastro ist kurz davor, sie ziehen zu lassen. Pamina und Tamino treffen zusammen und verlieben sich endgültig in einander. Sarastro fordert sie auf, einige Prüfungen im Tempel abzulegen, mit denen sie beweisen können, dass sie das Glück der Liebe verdient haben.

2. Akt

Die erste Aufgabe für Tamino ist das Schweigen. Währenddessen beauftragt die Königin der Nacht ihre Tochter, den bösen Sarastro mit einem Doch zu erstechen. Pamina muss außerdem mehreren Annäherungsversuchen von Monostatos wiederstehen. Er droht ihr sogar, die Tötungsabsicht des Mädchens zu verraten. Auch Papageno scheint bald auf seine Kosten zu kommen. Eine alte Frau kommt und behauptet, ihn zu lieben. Drei Knaben bringen den beiden etwas zu essen, das Glockenspiel und die Zauberflöte. Pamina bemerkt das Geschehen und berichtet enttäuscht, dass Tamino nicht mit ihr sprechen würde.

Die Alte kommt nochmals zu Papageno und entpuppt sich als ein junges Mädchen, dass schon rein äußerlich zum Vogelfänger passt. Papagen-a wird dem stürmischen Papageno aber nochmals entrissen. Pamina ist völlig verzweifelt und denkt darüber nach, sie umzubringen. Die drei Knaben halten sie auf und trösten sie sogar etwas.

Tamino und Pamina müssen inzwischen eine Feuer- und Wasserprobe machen, die sie Dank der Zauberflöte spielend meistern. Eine letzte Überraschung ist die Königin der Nacht: Sie hatte ihre Tochter Monostatos versprochen, wenn der ihr hilft, den bösen Priester Sarastro auszupeitschen. Aber Sarastro ahnt es rechtzeitig und heftige Naturgewalten töten die Königin und Monostatos. Der Priester dankt den Göttern Isis und Osiris für den Sieg der Liebe und alle gratulieren Tamino und Pamina, dem glücklichen Paar.

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Gelesen 59824 mal Letzte Änderung am Sonntag, 28 Mai 2017 12:05

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