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Edita Gruberova feiert ihr 50. Bühnenjubiläum mit ihrem Berliner Publikum
Die weltberühmte Sopranistin gab in Berlin ein beeindruckendes Konzert zu ihrem 50jährigen Bühnenjubiläum. Wir zeigen hier die offiziellen Fotos...
Die weltberühmte Sopranistin gab in Berlin ein beeindruckendes Konzert zu ihrem 50jährigen Bühnenjubiläum. Wir zeigen hier die offiziellen Fotos...
Mit einem Galakonzert an der Deutschen Oper Berlin beging Edita Gruberova den Auftakt zu ihrem 50jährigen Bühnenjubiläum. Die Primadonna assoluta des dramatischen Koloraturgesangs war dem Haus an der Bismarckstraße in Berlin über Jahre eng verbunden. 2004 sang sie ihre 200. Vorstellung der "Lucia di Lammermoor" an der Deutschen Oper Berlin. Zuletzt war sie 2016 als Norma in einer konzertanten Aufführung zu erleben.
La Traviata und weitere Konzert-Highlights
Ein abwechslungsreiches Programm führte an diesem Abend durch einige der schönsten Werke der Operngeschichte. Der erste Teil war Wolfgang Amadeus Mozart [1756–1791] gewidmet. Aus Die Entführung aus dem Serail erklang die Ouvertüre, gefolgt von der Arie der Konstanze „Traurigkeit ward mir zum Lose“. Anschließend folgten die Ouvertüre aus Don Giovanni und die Arie der Donna Anna „Crudele! – Ah no, mio bene!“. Den Abschluss des Mozart-Blocks bildete Elettras hochemotionale Arie „D’Oreste, d’Ajace“ aus Idomeneo.
Im zweiten Teil stand Giuseppe Verdi [1813–1901] im Mittelpunkt – mit einem Höhepunkt des gesamten Abends: Aus seinem Meisterwerk La Traviata erklang der bewegende dritte Akt, beginnend mit „Teneste la promessa“ bis zur Abschiedsarie „Addio del passato“. Diese Szene gehört zu den ergreifendsten Momenten der Opernliteratur und zeigt Verdis unvergleichliche Fähigkeit, tiefste Gefühle musikalisch auszudrücken. Sie ist einer der Gründe, warum La Traviata weltweit zu den meistgespielten und beliebtesten Opern zählt.
Zum Abschluss des Abends folgte Musik von Gaetano Donizetti [1797–1848]. Aus Robert Devereaux erklang zunächst die Ouvertüre, bevor die packende Schluss-Szene der Elisabetta „Egli è spento… Quel sangue versato“ das Publikum in den Bann zog. Ein würdiges Finale für einen Abend voller musikalischer Höhepunkte.
Neben den genannten Programmpunkten erklangen als Zugaben die "Hallenarie" aus Richard Wagners Oper "Tannhäuser" und "Mein Herr Marquis!", die Arie der Adele aus der Operette "Die Fledermaus" von Johann Strauß.
Sonderkonzert: Edita Gruberova zum 50jährigen Bühnenjubiläum
Dirigent: Peter Valentovic
Solistin: Edita Gruberová
und mit: Matthew Newlin, Markus Brück, Nicole Haslett, Andrew Harris
Orchester: Orchester der Deutschen Oper Berlin
Moderation: Hans-Jürgen Schatz
1. Teil
Wolfgang Amadeus Mozart [1756 bis 1791]
aus "Die Entführung aus dem Serail"
Ouvertüre
„Traurigkeit ward mir zum Lose“ – Arie der Konstanze
aus "Don Giovanni"
Ouvertüre
„Crudele! – Ah no, mio bene!“ – Arie der Donna Anna
aus "Idomeneo"
„D’Oreste, d’Ajace“ – Arie der Elettra
2. Teil
Giuseppe Verdi [1813 – 1901]
aus "La Traviata"
3. Akt ab „Teneste la promessa“ – „Addio del passato“
Gaetano Donizetti [1797 – 1848]
aus "Robert Devereaux"
Ouvertüre
„Egli è spento…Quel sangue versato“ – Schluss-Szene der Elisabetta
Opernfan.de bedankt sich bei der Deutschen Oper Berlin für die Unterstützung bei der Berichterstattung und die offiziellen Pressefotos.